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Aktuelles über Füchse

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Stuttgart, 4. März: Petitionsübergabe und Gegendemo zu Jägeraufmarsch
Info von Admin am 02.03.2015, 22:22 Uhr

"Unter dem Motto „Mehr Rechte für Füchse statt für Jäger“ laden die Stuttgarter Vereine zu einer Gegendemonstration zum geplanten Jägeraufmarsch ein: Ein „Jäger“ zielt auf ein „Fuchskind“ im Käfig. Aktivisten mit Fuchsmasken halten Bildposter und Tafeln: „Euer Hobby ist mein Tod“ und „Jungfuchsfallen verbieten!“
Demo in Stuttgart am 4. März 2015, 11:30 – 13 Uhr am Schlossplatz zwischen Jubiläumssäule und Springbrunnen.
Die Vereine erwarten von der Landesregierung, dass sie wissenschaftliche Erkenntnisse vor die Abschussinteressen der Jäger stellt und die Durchführungsverordnung einer grundlegenden Überarbeitung unterzieht. Die Legalisierung von Jungfuchsfallen muss zurückgenommen, der Katalog jagdbarer Arten drastisch verkleinert und die Jagdzeiten signifikant verkürzt werden.
BaWü: 11.000 Unterschriften gegen Hobbyjagd
Info von Admin am 28.02.2015, 15:39 Uhr

Gemäß Wildtierschutz Deutschland ist die nun im Entwurf vorliegende Durchführungsverordnung (DVO) zum kürzlich geänderten Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG) mit dem Ziel, ein ökologisches Jagdgesetz in Baden-Württemberg zu schaffen, nicht vereinbar. „Die Durchführungsverordnung der grün-roten Landesregierung ist ein einziges Zugeständnis an die Freizeitinteressen der Jäger in Baden-Württemberg, “ empört sich Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland, „sie berücksichtigt weder langjährige Erkenntnisse aus Wissenschaft und Wildtierforschung, noch ist ein Interesse zu erkennen, den Tierschutz angemessen zu würdigen.“
In den drei Wochen seit Bekanntgabe des Entwurfs zur DVO haben über Wildtierschutz Deutschland und die Tierschutzorganisation Animal Public etwa 11.000 Bürger eine Petition gegen die überwiegend nach den Freizeitinteressen von Jägern ausgerichtete DVO unterzeichnet.
Euskirchen: Füchse verstümmelt
Info von Admin am 24.02.2015, 20:00 Uhr
Quelle: bild.de

In Euskirchen wurden zwei Füchse gefunden, die Schuss- und Schnittwunden aufwiesen und denen zudem der Schwanz abgeschnitten wurde.
Erst vor anderthalb Wochen blies die Kreisjägerschaft Euskirchen eine geplante Jagd auf Füchse nach bundesweitem Protest ab. Unter anderem hatte die Tierrechtsorganisation PETA mit Strafanzeige gedroht.
Tierschützer vermuten Jäger hinter der Tat.
WITAS e.V. fordert Einstellung der Fuchsjagd im Saarland
Info von Admin am 22.02.2015, 13:56 Uhr

In einem offenen Brief an den saarländischen Umweltminister Jost fordert der Verein Wildtier- und Artenschutz e.V. die sofortige Einstellung der Fuchsjagd im Saarland. Als Begründung wird angeführt, dass Bejagung nicht zu einer Reduktion der Fuchsbestände führe und Fuchsjagd zudem keine geeignete Maßnahme zur Bekämpfung von Wildtierseuchen sei.
Fehlen natürlicher Feinde ist kein Grund zur Fuchsjagd
Info von Admin am 21.02.2015, 12:14 Uhr

"Das ab April in Luxemburg geltende Verbot der Fuchsjagd hat auch in Deutschland viele Diskussionen ausgelöst. Immer wieder taucht dabei von verschiedenen Seiten die Behauptung auf, die Jagd auf den Fuchs wäre unumgänglich, denn er hätte keine natürlichen Feinde und würde sich deshalb ungebremst vermehren.
Die seit über einhundert Jahren in jagdfreien Arealen gewonnenen Erkenntnisse sprechen eine andere Sprache. Die Fuchsbestände dort erleiden keine signifikanten Verluste zum Beispiel durch die Jagd und nehmen dennoch nicht zu."
Bitburg: Passantin findet gehäuteten Fuchs
Info von Admin am 21.02.2015, 11:44 Uhr

"Am Mittwoch fand eine Spaziergängerin in einem Waldstück in der Nähe des Flugplatzes in Bitburg ein totes Tier, dem das Fell fast vollständig abgezogen wurde. Entgegen anderslautender Medienberichte handelte es sich dabei nicht um einen Hund, sondern um einen Fuchs, der auf einem so genannten Luderplatz entsorgt wurde. Das sagte zumindest die Polizei Bitburg auf Nachfrage von lokalo.de."
Neuenburg/Baden: Zahmer Fuchs eingefangen
Info von Admin am 21.02.2015, 11:41 Uhr

"Er wurde gefüttert und mit Silvesterböllern gejagt – jetzt wurde der Fuchs, der in Neuenburg Kontakt zu Menschen suchte, gefangen und in eine Auffangstation gebracht."
Zwischenzeitlich hatte die Jägerschaft stattdessen die Tötung des Fuchses gefordert. Der Tierschutzverein Markgräflerland bittet nun um Spenden für die Unterbringung und Verpflegung des Fuchses (Sparkasse Markgräflerland, BLZ 68351865, Konto 8100158, Stichwort Fuchs).
GB: Fuchsjagdverbot wirkungslos - zu viele Gesetzeslücken
Info von Admin am 21.02.2015, 11:35 Uhr
Quelle: Der Spiegel

"Vor zehn Jahren probten die Briten den Aufstand: Hunderttausende demonstrierten, dennoch verbot die Regierung die Fuchsjagd. Seither wurden mehr Tiere getötet denn je - die Upper Class will von ihrem Brauch nicht lassen."
BaWü: Protestaktion gegen Fallenjagd auf Jungfüchse
Info von Admin am 18.02.2015, 19:50 Uhr
Quelle: PETA

Mit der Bitte um Teilnahme: Die Tierrechtsorganisation PETA startet eine Aktion gegen die Durchführungsverodnung zum neuen Baden-Württembergischen Jagdgesetz. Darin soll unter anderem die Fallenjagd auf Jungfüchse mit speziellen Welpenfallen freigegeben werden:
"Für das im April 2015 in Kraft tretende neue Jagd- und Wildtiermanagementgesetz hat die baden-württembergische Landesregierung aktuell einen Entwurf zur Durchführungsverordnung vorgelegt. Mit den darin enthaltenen neuen Regelungen werden zahlreiche Wildtierarten wie Füchse und andere Beutegreifer ohne vernünftigen Grund von der Landesregierung weiterhin zur Jagd freigegeben. Zudem soll die Jagd auf Fuchswelpen mit Drahtgitterfallen künftig vorbehaltlos zulässig sein, für die bislang eine Sondergenehmigung nötig war."
AT: Mehrere Jagdfreistellungsanträge bei den Behörden
Info von Admin am 14.02.2015, 11:45 Uhr
Quelle: ökonews.at

"Wer in Österreich Wald- oder Wiesenflächen besitzt, muss auf diesen entweder selber für eine aktive Bejagung sorgen oder die Bejagung durch die örtliche Jagdgenossenschaft dulden. Im Juni 2012 stellte jedoch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) für einen deutschen Staatsbürger erstmals fest, dass es nicht zulässig sei, Privatpersonen entgegen ihre ethischen Überzeugungen zu zwingen Tiere auf ihren eigenen Grundstücken töten zu lassen.
Im Oktober 2014 stellte erstmals ein österreichischer Grundbesitzer aus Kärnten einen entsprechenden Antrag seine Waldflächen als „jagdfrei“ erklären zu lassen (Der VGT berichtete). Ende Jänner hat die BH Spittal an der Drau den Antrag erwartungsgemäß zurückgewiesen. Anfang Februar wurde nun diesbezüglich Beschwerde an das Landesverwaltungsgericht Kärnten gerichtet."