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Aktuelles über Füchse

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BaW: Offener Brief zur geplanten Fuchsjagd auf dem Steinheimer Friedhof
Info von Admin am 24.09.2016, 13:46 Uhr

Der Presse habe ich entnommen, dass fr den Steinheimer Friedhof eine Ausnahmegenehmigung zur Ttung von Fchsen erwirkt wurde.

Ich betreibe mit fuechse.info die grte deutschsprachige Online-Informationsplattform ber den Rotfuchs und war unter anderem an der Konzeption von Vergrmungs- und Ablenkungsmanahmen fr Fchse auf dem Gelnde des Friedhofs in Schorndorf beteiligt. Wo in vorherigen Jahren die Fuchsjagd (Fang von Jungfchsen in Lebendfallen und anschlieende Ttung durch Jger) als Instrument zum Schutz von Grbern versagte, konnte durch diese tierfreundlichen Manahmen in den letzten beiden Jahren die Anzahl durch Fchse beschdigter Grber auf null reduziert werden - ohne dass dafr ein Fuchs sterben musste.

Durch die Ttung ortsansssiger Fchse schafft man letztlich freie Fuchsreviere, die eine regelrechte Sogwirkung auf reviersuchende Jungfchse besitzen. Ttet man den oder die Friedhofsfchse, wird der frei gewordene Lebensraum binnen kurzer Zeit durch einwandernde Fchse ersetzt. Insofern wird die Fuchsjagd auf dem Friedhofsgelnde keinen nachhaltigen Erfolg erzielen.

Ich mchte Sie daher nachdrcklich bitten, von der Ttung der Fchse auf dem Steinheimer Friedhof Abstand zu nehmen, und stattdessen auf jene Manahmen zu setzen, die sich bereits in Schorndorf bewhrt haben. Dazu gehrt etwa die Vergrmung von Fchsen aus besonders sensiblen Bereichen mittels Ultraschall, aber auch vorsichtiges Gieen frisch bepflanzter Grber mit dem Brausekopf: Ansonsten entstehen Lcher in der Erde, die vor allem Jungfchse zum Graben animieren.

Fr weitere Informationen stehe ich gerne zur Verfgung.
Wittmund: Flche von 8ha aus ethischen Grnden jagdfrei gestellt
Info von Admin am 24.09.2016, 12:35 Uhr
Quelle: Topagrar

Der Landkreis Wittmund (Niedersachsen) hat auf einer Flche von 8 ha erstmals die Jagd untersagt. Der Eigentmer will die Jagd aus ethischen Grnden nicht lnger hinnehmen. Sein Anwalt Dr. Christoph von Katte erklrte in der Havelberger Volksstimme, dass man bei dem zustndigen Landkreis einen entsprechenden Antrag gestellt habe und dieser angenommen worden sei.

Der Verband der Jagdgenossenschaft und Eigenjagden Niedersachsen hat gegen diese Entscheidung allerdings Klage beim Verwaltungsgericht Oldenburg eingereicht.
Jger wegen Tierqulerei an einem Fuchs verurteilt
Info von Admin am 24.09.2016, 12:29 Uhr

Es geschieht extrem selten, dass Jger wegen Grausamkeiten, die sie Wildtieren zufgen, verurteilt werden. Einerseits gibt es zumeist keine Zeugen, und zum anderen schtzt die sogenannte "Waidgerechtigkeit" Jger vor Strafverfolgung: So lange eine Tat noch als "weidgerecht" angesehen wird, kommt das Tierschutzgesetzt nicht zur Anwendung.
Um so mehr Aufmerksamkeit zieht es auf sich, wenn Jger dann doch einmal verurteilt werden, wie jngst im Fall von von zwei Waidmnnern aus dem Landkreis Gppingen: Sie hatten einen angeschossenen Fuchs lange leiden lassen.
Crowdfunding fr "Vulpine" - ein PC-Spiel mit (bewaffneten) Fchsen
Info von Admin am 17.09.2016, 17:34 Uhr

"Vulpine" ist ein Open-World-Actionspiel fr den PC, in dem man die Rolle eines Wildtiers bernimmt - beispielsweise die eines Fuchses. Allerdings handelt es sich bei den Tieren aus "Vulpine" um sehr wehrhafte Exemplare, die auch vor der Benutzung von Waffen nicht zurckschrecken.

Derzeit sucht das junge zweikpfige Team hinter "Vulpine" auf der Crowdfunding-Platform Kickstarter nach Untersttzern, um die weitere Entwicklungsarbeit zu finanzieren. Wer also immer schon einmal als Fuchs oder Wolf auf die Jagd nach Monstern und Relikten einer untergegangenen Zivilisation gehen wollte, sollte einen Blick auf diese Kampagne werfen - und zwar schnell, denn sie luft nur noch wenige Tage.
Buchrezension: "Der Fuchs in der Stadt" von Lutz Artmann
Info von Admin am 11.09.2016, 16:38 Uhr

Lutz Artmann: "Der Fuchs in der Stadt"
Der Fotograf und Architekt Lutz Artmann beobachtet schon seit vielen Jahren Wildtiere im Siedlungsraum. In seinem Buch Der Fuchs in der Stadt dokumentiert er nun seine Begegnungen mit Fchsen in mehreren deutschen Grostdten.

Bei Artmanns Fuchsbeobachtungen sind zahlreiche eindrucksvolle Fotos entstanden, die die verschiedensten Facetten des Stadtfuchslebens beleuchten. Immer wieder wird dabei deutlich, wie gut es den Tieren gelingt, die vermeintlichen Widrigkeiten des stdtischen Lebensraums fr sich zu nutzen. Egal, ob auf Friedhfen, Bahntrassen, in Innenhfen, Parks, Kleingartenanlagen oder innerstdtischen Brachflchen; berall sind Fchse heutzutage anzutreffen. In der Stadt finden sie reichlich Nahrung und werden in aller Regel nicht bejagt, was das urbane Umfeld zu einem uerst attraktiven Lebensraum fr sie macht.

Der Autor nutzt dabei die Gelegenheit, mit verbreiteten Vorurteilen aufzurumen so zeigt er etwa auf, dass es sich bei Fchsen nicht um Einzelgnger, sondern um sehr soziale Tiere handelt, die liebevoll ihren Nachwuchs umsorgen, und relativiert mit Sachverstand ngste und Vorbehalte, die Menschen gegenber Stadtfchsen hegen.

Lutz Artmanns zahlreiche schne Fotos von Spiel, Beutefang oder Jungenaufzucht der Fchse werden durch Texte ergnzt, die in kompakter, aber stets gut zu lesender Form ber Fchse informieren und dabei alle wichtigen Bereiche streifen. Der Fuchs in der Stadt ist daher auch als Einstiegslektre zum Thema Fuchs gut geeignet. Abgerundet wird es durch die eine oder andere interessante und oft amsante Anekdote - etwa jene eines Wachmanns, der auf seinen nchtlichen Rundgngen im Berliner Tiergarten stets von einem Fuchs begleitet wird, oder die einer Fuchsfamilie, deren Bau im Hof der Nordischen Botschaft lag.

Allein schon der bezaubernden Fotografien wegen ist Der Fuchs in der Stadt ein Buch, das in keiner Bibliothek fuchsinteressierter Menschen fehlen sollte.
Spendenaktion: Wildtierarche Rodgau droht das aus
Info von Admin am 04.09.2016, 18:22 Uhr
Quelle: EcoCrowd

Die Wildtierarche Rodgau kmmert sich als gemeinntziger Verein seit ca. 30 Jahren um einheimische und exotische Wildtiere, die in Not geraten sind - darunter auch Fchse. Aufgrund einer neuen Gesetzeslcke droht dem Verein im Oktober 2016 die komplette Schlieung. Da es in Deutschland keine Alternativen zu solchen Einrichtungen gibt, wrde es im Falle der Schlieung eine nicht behebbare Lcke im Wildtierschutz in Deutschland entstehen. Auf der Plattform "ecocrowd" hat der Verein nun eine Spendenkampagne zur Rettung der Wildtierarche gestartet. fuechse.info hofft auf zahlreiche Untersttzer!
Niedersachen: Kind in Fuchsfalle gefangen
Info von Admin am 22.05.2016, 17:44 Uhr

Im niederschsischen Sandkrug gereit am 21.5.2016 ein zenhjhriger Junge beim Spielen in eine Schlagfalle. Mit eigenen Mitteln gelang es den Eltern nicht, den Jungen aus seiner misslichen Lage zu befreien - erst die Freiwillige Feuerwehr konnte die Falle mit Hilfe von Spezialwerkzeug aufstemmen.
Tier- und Naturschtzer fordern schon lange ein Verbot der Fallenjagd, da sie als besonders tierqulerisch gilt und es dabei immer wieder zu Fehlfngen sowie zu schweren Verletzungen bei Haustieren und spielenden Kindern kommt.
Fuchsjagd in Aufzuchtzeit durch NABU entpuppt sich als Falschmeldung der Jagdpresse
Info von Admin am 05.05.2016, 13:37 Uhr

Seit 2013 findet im NSG Graswarder keine
Fuchsjagd statt (Foto: C.Brown)
Vor wenigen Wochen bezichtigte die Jagdpresse - darunter etwa die Jagdzeitschrift "Jger" - den Naturschutzbund Deutschland (NABU), im Naturschutzgebiet Heiligenhafener Graswarder Fchse mitten in der Welpenaufzuchtzeit tten zu lassen. Beweggrund dafr sei, bedrohte Vogelarten vor Fchsen zu schtzen. Aus Jgersicht sei die Jagd in der Aufzuchtzeit jedoch unverantwortlich, weil dadurch unselbstndige Jungtiere qualvoll verhungerten.

Auf Anfrage von fuechse.info erklrte Ingo Ludwichowski, der Vorsitzende des NABU-Landesverbands Schleswig Holstein jedoch, dass es sich dabei um eine Falschmeldung handele. Auch Klaus Drkop vom Naturschutzgebiet Graswarder erklrte damit bereinstimmend: "Im NSG Graswarder wird seit 2013 keine Jagd auf Fchse durchgefhrt und es stehen auch keine Manahmen in der Welpenaufzuchtszeit an." Wie aus Heiligenhafen auerdem zu hren war, habe man als "Hauptschuldigen" fr Gelegeverluste bei bodenbrtenden Vgeln inzwischen den Igel identifiziert.

Damit scheint es, als dienten die Meldungen in der Jagdpresse einerseits der Diskreditierung etablierter Naturschutzorganisationen, mit der die Jgerschaft schon seit Jahren im Clinch liegt. Zum anderen ist das Vorgehen der Jgerschaft wohl als Versuch zu werten, gezielt einen Keil zwischen Tier- und Naturschutz zu treiben, indem man dem NABU Tierqulerei und Doppelzngigkeit vorwirft: Der NABU tritt seit Jahren fr eine lngere Schonzeit fr Fchse sowie eine Abschaffung grausamer Jagdarten wie der Fallen- und der Baujagd ein.

An Scheinheiligkeit ist indes die - mutmalich gespielte - Emprung der Jger nicht zu berbieten. Immerhin vertreten Jagdverbnde wie Jagdpresse die Auffassung, dass die Jagd auf Fchse schon im Juni "unproblematisch" sei - obwohl viele Jungfchse zu dieser Zeit noch lange nicht selbstndig sein drften. Und auch an der Jagd zur Paarungszeit hlt man unbeirrt fest, obwohl dabei gettete Fuchsrden fr die Aufzucht der Jungtiere nicht mehr zur Verfgung stehen, was nachweislich Kondition und berlebenschancen der Welpen erheblich reduziert.
AT: Feuerwehr rettet Fuchswelpen aus Tornetz
Info von Admin am 05.05.2016, 12:32 Uhr

In der sterreichischen Stadt Mdling hatte sich ein Fuchwelpe derart im Netz eines Fuballtors verfangen, dass die Freiwillige Feuerwehr ihn aus seiner misslichen Lage befreien musste. Der Fuchs wurde im Anschluss an die Befreiungsaktion zur weiteren Versorgung an Tierschtzer bergeben.
Schleswig-Holstein: Jagdliche Befriedung jetzt auch fr Verbnde
Info von Admin am 01.05.2016, 13:57 Uhr
Quelle: Landtag Schleswig-Holstein

Der Landtag Schleswig-Holstein hat am 27.4. mit den Stimmen von Grnen, SPD und Piratenpartei als erstes Bundesland Verbnden die Mglichkeit eingerumt, ihren Grundbesitz jagdrechtlich befrieden zu lassen. Damit knnen etwa Tier- und Naturschutzverbnde beantragen, dass auf ihrem Grund und Boden nicht mehr gejagt werden darf. Bislang war diese Mglichkeit natrlichen Personen vorbehalten.