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Aktuelles über Füchse

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Niedersachen: Kind in Fuchsfalle gefangen
Info von Admin am 22.05.2016, 17:44 Uhr

Im niederschsischen Sandkrug gereit am 21.5.2016 ein zenhjhriger Junge beim Spielen in eine Schlagfalle. Mit eigenen Mitteln gelang es den Eltern nicht, den Jungen aus seiner misslichen Lage zu befreien - erst die Freiwillige Feuerwehr konnte die Falle mit Hilfe von Spezialwerkzeug aufstemmen.
Tier- und Naturschtzer fordern schon lange ein Verbot der Fallenjagd, da sie als besonders tierqulerisch gilt und es dabei immer wieder zu Fehlfngen sowie zu schweren Verletzungen bei Haustieren und spielenden Kindern kommt.
Fuchsjagd in Aufzuchtzeit durch NABU entpuppt sich als Falschmeldung der Jagdpresse
Info von Admin am 05.05.2016, 13:37 Uhr

Seit 2013 findet im NSG Graswarder keine
Fuchsjagd statt (Foto: C.Brown)
Vor wenigen Wochen bezichtigte die Jagdpresse - darunter etwa die Jagdzeitschrift "Jger" - den Naturschutzbund Deutschland (NABU), im Naturschutzgebiet Heiligenhafener Graswarder Fchse mitten in der Welpenaufzuchtzeit tten zu lassen. Beweggrund dafr sei, bedrohte Vogelarten vor Fchsen zu schtzen. Aus Jgersicht sei die Jagd in der Aufzuchtzeit jedoch unverantwortlich, weil dadurch unselbstndige Jungtiere qualvoll verhungerten.

Auf Anfrage von fuechse.info erklrte Ingo Ludwichowski, der Vorsitzende des NABU-Landesverbands Schleswig Holstein jedoch, dass es sich dabei um eine Falschmeldung handele. Auch Klaus Drkop vom Naturschutzgebiet Graswarder erklrte damit bereinstimmend: "Im NSG Graswarder wird seit 2013 keine Jagd auf Fchse durchgefhrt und es stehen auch keine Manahmen in der Welpenaufzuchtszeit an." Wie aus Heiligenhafen auerdem zu hren war, habe man als "Hauptschuldigen" fr Gelegeverluste bei bodenbrtenden Vgeln inzwischen den Igel identifiziert.

Damit scheint es, als dienten die Meldungen in der Jagdpresse einerseits der Diskreditierung etablierter Naturschutzorganisationen, mit der die Jgerschaft schon seit Jahren im Clinch liegt. Zum anderen ist das Vorgehen der Jgerschaft wohl als Versuch zu werten, gezielt einen Keil zwischen Tier- und Naturschutz zu treiben, indem man dem NABU Tierqulerei und Doppelzngigkeit vorwirft: Der NABU tritt seit Jahren fr eine lngere Schonzeit fr Fchse sowie eine Abschaffung grausamer Jagdarten wie der Fallen- und der Baujagd ein.

An Scheinheiligkeit ist indes die - mutmalich gespielte - Emprung der Jger nicht zu berbieten. Immerhin vertreten Jagdverbnde wie Jagdpresse die Auffassung, dass die Jagd auf Fchse schon im Juni "unproblematisch" sei - obwohl viele Jungfchse zu dieser Zeit noch lange nicht selbstndig sein drften. Und auch an der Jagd zur Paarungszeit hlt man unbeirrt fest, obwohl dabei gettete Fuchsrden fr die Aufzucht der Jungtiere nicht mehr zur Verfgung stehen, was nachweislich Kondition und berlebenschancen der Welpen erheblich reduziert.
AT: Feuerwehr rettet Fuchswelpen aus Tornetz
Info von Admin am 05.05.2016, 12:32 Uhr

In der sterreichischen Stadt Mdling hatte sich ein Fuchwelpe derart im Netz eines Fuballtors verfangen, dass die Freiwillige Feuerwehr ihn aus seiner misslichen Lage befreien musste. Der Fuchs wurde im Anschluss an die Befreiungsaktion zur weiteren Versorgung an Tierschtzer bergeben.
Schleswig-Holstein: Jagdliche Befriedung jetzt auch fr Verbnde
Info von Admin am 01.05.2016, 13:57 Uhr
Quelle: Landtag Schleswig-Holstein

Der Landtag Schleswig-Holstein hat am 27.4. mit den Stimmen von Grnen, SPD und Piratenpartei als erstes Bundesland Verbnden die Mglichkeit eingerumt, ihren Grundbesitz jagdrechtlich befrieden zu lassen. Damit knnen etwa Tier- und Naturschutzverbnde beantragen, dass auf ihrem Grund und Boden nicht mehr gejagt werden darf. Bislang war diese Mglichkeit natrlichen Personen vorbehalten.
Dietenheim/BaW: Kampagne fr zutraulichen Stadtfuchs
Info von Admin am 25.04.2016, 22:10 Uhr

Im baden-wrttembergischen Dietenheim soll ein zutraulicher Stadtfuchs vom Jger eingefangen und gettet werden - trotz bestehender Schonzeit. Mehrere Brger hatten sich bei der Stadtverwaltung ber ihn beschwert. Auf Facebook haben engagierte Tierschtzer nun eine Kampagne ins Leben gerufen, um den "Dieter" getauften Fuchs zu retten. Bisher stellt die Stadtverwaltung sich jedoch taub; die Falle ist bereits gestellt.
Fallen-Zertifizierung: Blendwerk der Pelz- und Jagdlobbys
Info von Admin am 16.04.2016, 12:28 Uhr

Nach AIHTS vllig legal: Jungfuchsfalle
(Bild: Archiv)
In der Jagdpresse war krzlich zu lesen, dass die in Deutschland fr die Jagd auf Fuchs und Steinmarder zulssigen Totschlag- und Lebenfallen nach den Regeln des Agreement on International Humane Trapping Standards als tierschutzgerecht zertifiziert worden seien. Damit sei belegt, dass die Fallenjagd ethisch akzeptabel sei.


Tatschlich handelt es sich bei der Zertifizierung nach AIHTS um reines Blendwerk:

  • Hauptgrund fr die Existenz des AIHTS ist, dass vor allem die USA und Russland die EU fr Pelze aus ihrer "Produktion" offen halten wollen. Die EU hatte durch Verordnung 3254/91 ("Tellereisenverordnung") 1991 den Import von Pelzprodukten diverser Arten aus Lndern verboten, in denen Tellereisen noch zulssig sind. Insofern ist die AIHTS ein Produkt der Lobbyarbeit entsprechender Handelsorganisationen/der Pelzindustrie mit dem Ziel, den Status Quo zu zementieren.
  • Die Standards der AIHTS sind sehr niedrig und liegen deutlich unter den bereits niedrigen Ansprchen der deutschen Gesetzgebung zur Fallenjagd. Selbst Varianten des Tellereisens (Festhaltefallen) sind laut AIHTS zulssig.
  • Insofern ist die Behauptung des DJV, die Zertifizierung lt. AIHTS beweise die "Tierschutzkonformitt" der fr die Fallenjagd auf Fuchs und Marder eingesetzten Fallen, vlliger Unfug.
  • brigens ist es Entscheidung jedes einzelnen unterzeichnenden Staats, weitere Fallentypen zu verbieten oder die Fallenjagd vollstndig zu untersagen. Das AIHTS trifft lediglich eine Aussage ber Mindesanforderungen an Fallen.
Coesfeld (NRW): Kreis gibt grnes Licht fr jagdfreie Privatgrundstcke
Info von Admin am 16.04.2016, 11:39 Uhr

Zwei Jahre nach Antragstellung hat der Kreis Coesfeld (NRW) endlich die erste jagdliche Befriedung eines Privatgrundstckes genehmigt. Damit darf auf dem etwa 2 Hektar groen Grundstck nicht mehr gejagt werden. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, liegen bereits 15 weitere Antrge auf Befriedung vor, die nun schneller bearbeitet werden sollen.
Sdkurier: Abstimmung zur Fuchsjagd
Info von Admin am 24.03.2016, 21:12 Uhr

Die Tierrechtsorganisation PETA hat gegen Jger des Hegerings Villingen (Baden-Wrttemberg) Anzeige erstattet, weil diese im Rahmen sogenannter "Fuchswochen" 23 Fchse gettet haben. Zur Begrndung fhrte PETA an, dass laut Tierschutzgesetz ein vernnftiger Grund fr das Tten eines Tieres vorliegen msse, es sich bei der Jagd auf Fchse jedoch lediglich um ein blutiges Hobby handle. Es besteht weder aus wildbiologischer noch aus gesundheitlicher Sicht ein Grund fr die Bejagung.
Auf der Seite der Zeitung kann ber Fr und Wider der Fuchsjagd abgestimmt werden.
Jger sehen im Fuchs einen Beutekonkurrenten
Info von Admin am 12.03.2016, 11:21 Uhr

Johann Beuke ist der stellvertretende Vorsitzende im kologischen Jagdverein Niedersachsen/Bremen - und lehnt die Jagd auf Fchse strikt ab. Fr mich steht fest, der Fuchs muss in erster Linie sein Leben lassen, weil er ein Beutekonkurrent der konservativen Jger ist und ihnen ihre Beute streitig macht", erlutert er der in Syke ansssigen Kreiszeitung.
Bayern: Peta stellt Strafanzeige gegen Fuchsjger
Info von Admin am 29.02.2016, 21:15 Uhr

Im Rahmen einer sogenannten Fuchswoche - revierbergreifende Fuchsjagden, bei denen es darum geht, so viele Fchse wie mglich zu tten - wurden im bayerischen Rohr Anfang Februar 32 Fchse erschossen. Die Tierrechtsorganisation Peta hat nun Strafanzeige gegen die Hegegemeinschaft Rohr gestellt. Sie wirft den Jgern vor, die Fchse tierschutzwidrig gettet zu haben, weil Fuchsbestnde durch soziale Mechanismen reguliert werden und die Fuchsjagd nachweislich weder dem Schutz bedrohter Arten noch der Eindmmung von Krankheiten dient.