Das aktuelle Fuchsprojekt
Immer wieder werde ich als Betreiber von fuechse.info gefragt, was man denn konkret für Füchse tun kann, welche Organisationen sich für Füchse und gegen ihre erbarmungslose Verfolgung einsetzen, und wer in der Lage ist, verwaiste Fuchswelpen aufzuziehen und wieder auszuwildern. In der Tat gibt es Menschen, die sich mit selbstlosem Einsatz und bescheidenen finanziellen Mitteln darum bemühen, unsere Welt auch für Füchse ein klein wenig besser zu machen. Kleine und größere Spenden oder ehrenamtlicher Einsatz können dabei viel bewirken.
An dieser Stelle sollen daher regelmäßig Projekte und Einrichtungen vorgestellt werden, die Füchsen in Not helfen. Sie alle sind behördlich als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.
Zuletzt vorgestellte Projekte:
Fuchsauffangstation Hartmann Jenal in Überherrn (Saarland)
Während eines Schulbesuchs:
Fuchsrüde Paul gähnt
(Foto: H.Jenal)
Hartmann Jenal mit einem
Fuchswelpen (Foto: H.Jenal)
Die Wildtierauffangstation von Hartmann Jenal in Überherrn (Saarland) besteht in der aktuellen Form seit fünf Jahren. Seitdem kümmert der engagierte Tier- und Naturschützer Hartmann Jenal sich mit seinem kleinen Team ehrenamtlicher Helfer jedes Jahr um zehn bis fünfzehn verwaiste Fuchswelpen, die bei ihm abgegeben werden. Auch verletzte Füchse werden aufgenommen und mit großer Fachkenntnis gesund gepflegt, bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden können. Eine dem Verein Witas e.V. - Wildtier und Artenschutz verbundene Tierärztin unterstützt Jenal mit ihrer veterinärmedizinischen Fachkenntnis nach Kräften.
Ergänzend zu der Wildtierstation in Überherrn hat das Saarland in Eppelborn eine Zwischenstation eingerichtet, in der die Tiere auf ihre Freiheit vorbereitet werden. Wenn die jungen Füchse im Spätsommer schließlich bereit dazu sind, selber für sich zu sorgen, stehen geeignete Auswilderungsgehege zur Verfügung.
Finanziert wird die Auffangstation in Überherrn vornehmlich aus privater Hand. Hinzu kommen Spenden sowie Patenschaften, die man für die Füchse der Station bis zu ihrer Auswilderung übernehmen kann - eine staatliche Förderung besteht derzeit nicht. Für Futter, Impfungen, Medikamente und den laufenden Betrieb der Station ist das ehrenamtlich arbeitende Team auf finanzielle Zuwendungen angewiesen. Füchse und Pfleger freuen sich daher gleichermaßen für Spenden auf das Spendenkonto des Vereins Witas e.V. (Kto. 38 2002 bei der Sparkasse Saarlouis, BLZ 593 50110). Witas e.V. ist behördlich als gemeinnützig anerkannt; Spenden können daher steuerlich geltend gemacht werden.
Für weitere Fragen zur Station sowie zu Spenden und Patenschaften stehen natürlich sowohl Hartmann Jenal als auch Witas e.V. (www.witas.eu) gerne zur Verfügung.
Drei muntere Fuchswelpen
in der Station (Foto: H.Jenal)